Herz276's Webseite

 

 

Heilung

 

Kleine Dinge heilen unsere Wunden.

Geräusche, Gerüche, das gesprochene Wort und Musik,

die für jemand anders nichts bedeuten mögen,

können in unsere Seele dringen und eine Arbeit tun,

die gewöhnliche Methoden nicht zu leisten vermögen.

Einfache Arzneien können tief sitzende Krankheiten heilen -

eine Liebe, die aus inneren Brunnen quillt,

der Gesang der Vögel, das Gelächter spielender Kinder.

Unsere Aufgabe ist es, das Negative zu vermeiden -

nur heilende Worte zu denken und auszusprechen, liebevolle Worte.

Wir haben die Wahl.

Obwohl wir uns täglich viele Male entscheiden,

tun wir dies so unbewusst, dass wir nicht merken,

was es bewirkt - sich über jede Kleinigkeit zu ärgern,

uns von der Welt den Frieden stehlen zu lassen

und uns niederzulegen,
wenn wir aufrecht stehen und handeln sollten.

Entscheide dich dafür, dass es dir gut geht,

dass du Zufriedenheit findest

und ein Vorbild für diejenigen bist, die dich beobachten.

Horche nach Frieden.

 Aus: "Die weisen Frauen der Cherokee"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DAS MEDIZINRAD

Das Medizinrad ist in zwölf Monde oder Monate eingeteilt und beginnt
am 22. Dezember mit dem Mond der Erderneuerung.

Bei einem dieser zwölf Monde trittst du deine Reise an. Deine Ausgangsposition teilt dir die Kräfte, Lehren und Prüfungen einer bestimmten Totemfolge zu. Ebenso setzt sie deinen ursprünglichen Elementeklan und Hüter des Geistes fest.

Durch die Lehren, die diese für dich bereithalten, erweiterst du deine Kenntnisse über deine vielfältigen Beziehungen auf Mutter Erde. Du kannst etwas über deinen Mond, deine Totems, deinen Klan und deinen Hüter des Geistes lernen, indem du die Mineralien, Pflanzen, Tiere, Elemente und Winde, die diese Verbindung teilen, betrachtest und darüber auch liest. Du bist einzigartig und wirst aus diesem Grunde einige charakteristische Merkmale mit ihnen teilen - jedoch bei weitem nicht alle.

Im Verlauf deines Lebens wirst du vielleicht bemerken, dass dein ursprüngliches Totem nicht mehr auf dich zu passen scheint. Vielleicht bist du als Puma eingetreten, fühlst jedoch zu einem gewissen Zeitpunkt keine Verbindung mehr zu diesem Tier. Wenn du aber einen Roten Habicht am Himmel erblickst, steigt dein Geist mit ihm auf. Du fängst an die Führung über einige Projekte zu übernehmen, mit denen du zu tun hast. Du bemerkst, dass du offener und direkter sprechen kannst und weniger Hemmungen vor anderen hast. Das alles bedeutet, dass du um das Rad herumgeschritten bist. Du befindest dich nicht mehr auf dem Platze des Puma. Du entsprichst nun dem Mond der Knospenden Bäume und hast den Roten Habicht als Tier-Totem. Du bist einmal um das Medizinrad herumgeschritten und stehst nun einer
ganz neuen Anordnung von Helfern gegenüber.

Da das Medizinrad auf dem Kreislauf der Sonne basiert, reist man gewöhnlich in die Richtung des Sonnenlaufes. Dies ist jedoch nicht die einzig mögliche Art zu reisen. Jemand, der beim Mond der Wiederkehrenden Frösche in das Rad eingetreten ist, kann sich z.B. als nächste Position im Zeichen des Erntemondes wiederfinden, mit dem Totem des Braunbären, der Farbe Purpur und dem Amethyst als Mineral. Das bedeutet, dass er das Rad bereist, indem er von einem Mond des Schildkröten-Elementeklans zum nächsten wandert. Erwartungsgemäß wird er als nächstes in die Position der Schneegans-Menschen treten.

Andere Menschen werden vielleicht das Rad bereisen, indem sie von einer Position zur jeweils ergänzenden Position überwechseln, wie es Otter-Menschen tun würden, wenn sie sich in der Stellung der Stör-Menschen wiederfinden. Wieder andere können das Rad aufs Geratewohl bereisen. Niemand kann dir sagen, wie du das Rad bereisen sollst, obgleich dir andere vielleicht helfen können, die Position zu verstehen, die du in der Vergangenheit eingenommen hast, sowie jene, denen du dich in der Zukunft vielleicht noch nähern wirst.

Es spielt keine Rolle, in welcher Richtung du auf dem Rad reist, solange du nur in Bewegung bleibst. Du kannst dein eigenes Wachstum nur dann anhalten, wenn du an den Kräften einer Position festhältst und dich weigerst, sie wieder loszulassen. Wenn du dies tust, blockierst du deine eigenen Kräfte und erschwerst es deiner Umwelt, ihre Reise fortzusetzen.

Wenn du dich weigerst, eine Position zu verlassen, sobald du ihre Lektion abgeschlossen hast, so blockierst du die Reise eines anderen, der für sein eigenes Wachstum auf deine Position nachrücken muss. Während jeder Mensch um seinen Platz erfährt und dessen Lektion erlernt, bewegt er sich um das Rad weiter. Während wir uns öffnen, um zu geben und zu empfangen, erweitern wir uns, bis es nichts mehr in unserem Bewusstsein gibt als das Medizinrad, das selbst zum Universum wird und uns auf der Suche nach fernen Wahrheiten hilft.

Wenn du bei deinem Anfangstotem stehst, lernst du zuerst zu beten und bittest darum, etwas über die Kräfte deines Totems zu erfahren. Wenn du einmal dein Ego beiseite lässt, bist du in der Lage, die Gedanken und Gefühle, innerhalb deren sich das spezielle Totem zu den natürlichen Kräften verhält, zu erfahren. Hier angelangt verharrt dein Körper, aber dein Herz und dein Geist sind frei, aufzusteigen, um die Welt als Schneegans, Otter, Puma, Roter Habicht, Biber, Hirsch, Specht, Stör, Braunbär, Rabe, Schlange oder Wapiti zu erleben. Du teilst die Kraft jener Geschöpfe und wächst mit ihnen mit.

Manchen Menschen ist es möglich, das Rad in einem Leben zu bereisen, andere werden dazu länger brauchen. Für manchen ist es ausreichend, das Rad ein einziges Mal zu umwandern, andere werden es mehrmals tun müssen. Das Leben ist ein Kreis, der spiralenförmig sowohl in die Höhe wie in die Weite verläuft. Es gibt viele Ebenen von Lektionen, die ein jeder von uns auf seiner Reise durch das Leben zu lernen hat. Wir sind alle einzigartig und müssen das Medizinrad auf unsere eigene Weise und in unserem eigenen Tempo bereisen.

Wenn wir an das Rad herantreten, beten wir: »Großer Geist, ich komme, um deine Hilfe zu erbitten. Ich bin ein armer Mensch und bedarf deiner Führung, um meine Richtung im Leben zu finden.« In dieser Weise kommen die Menschen und suchen ihre Kraft. Du kannst es genauso machen. Finde deinen Platz auf dem Medizinrad, ganz gleich, ob es nun der ist, auf dem du begonnen hast. Sammle dich und erhebe deine Hände. Während du dich im Geiste von den Dingen des täglichen Leben löst, wirst du frei. Es gibt nichts anderes auf der Welt. Keinen anderen Ort als den, an dem du dich gerade befindest. Und nun öffnest du dich. Deine geistigen Energien branden hoch und führen dich mit dem Wind zu den entferntesten Orten. Du bist frei, dich auf die Suche zu begeben. Du kannst deine Kräfte fühlen und sie mit den natürlichen Kräften verschmelzen. Das ganze Leben wird zu einem Lied, und du bist ein Teil von diesem Lied des Lebens. Du wirst eins mit einem Habicht, Adler, Bären, Felsen. Und nun bist du ein Habicht, der von einem Menschen träumt. Wohin auch immer dein Geist dich führt, du wirst ihm folgen. Du hast die Freiheit, die äußersten oder innersten Teile des Universums zu erforschen.

Um wachsen zu können, musst du dich öffnen und dich dem Universum hingeben. Indem du das Universum erfährst, zeigst du dich bereit, zu geben und erlangst Wachstum. Kein Lehrer wird einem selbstsüchtigen Menschen etwas vermitteln können. Wenn du starr in einer Position verharrst, wirst du niemals darüber hinauswachsen können. Um Wissen zu erhalten, musst du zunächst geben, denn der Vorgang des Gebens ist es, der dich öffnet. Als Lebewesen atmest du Luft ein und stößt sie wieder aus. Die Pflanzen wiederum benützen die Luft, die du ausstößt, um zu atmen und sie wiederaufzubereiten. In ähnlicher Weise ist die Liebe ein Prozess des Gebens und Erhaltens. Man kann nicht auf sich selbst bezogen leben. Akzeptiere dies, und du wirst damit eines der bedeutendsten Gesetze des Universums annehmen können. Traditionelle Eingeborene hielten sich an dieses Gesetz und bewahrten ihr Gleichgewicht mit allen Dingen und Geschöpfen um sie herum. Aus diesem Grund war es ihnen möglich, Tausende von Jahren auf dieser Erde zu leben, und als die frühen Einwanderer kamen, immer noch von einer großen unverdorbenen Wildnis zu sprechen. Die Lehre des Medizinrades ist Gleichgewicht und Harmonie.
Sobald du dich bereit zeigst, zu geben und zu nehmen,

wirst du deine Reise um das Medizinrad beginnen können.

In früheren Zeiten hatten unsere Eingeborenen einen starken Kontakt mit den natürlichen Kräften. Wenn wir um Regen baten, so fiel Regen. Wenn wir hungrig waren, so hielten wir einen Büffeltanz ab und sangen zu den Büffeln, und sie hörten unsere Lieder und kamen. Es ist möglich, diese Beziehungen wiederherzustellen, wenn die Menschen einhalten, ihren Stolz beiseite legen und lernen, mit dem Rest dem Schöpfung in Harmonie zu leben. Sie müssen danach streben, mit der Natur zu verschmelzen, anstatt diese zu besiegen. Wenn sich ein Mensch wahrhaftig auf die Suche begibt, wird das Universum sich ihm oder ihr öffnen. Wenn du zum Medizinrad kommst und deinen Platz auf richtige Weise einnimmst, werden alle Dinge zu dir kommen.

 

 

 

Rad und Kreuz:

Alle Kräfte der Welt wirken in Kreisen.
Der Himmel ist rund, und wie ich höre,
ist die Erde rund wie eine Kugel,
und ebenso alle Sterne.
Wenn der Wind am heftigsten weht, bildet er runde Wirbel.
Die Vögel bauen ihre Nester kreisrund,
denn sie haben die gleich Religion wie wir.
Die Sonne geht in einem Kreis auf und wieder unter.

Der Mond macht es ebenso,
und beide sind rund.
Sogar der Wechsel der Jahreszeiten
bildet einen großen Kreis
und kehrt immer wieder dahin zurück, wo er begann.

Das Leben der Menschen ist ein Kreis
- von Kindheit zu Kindheit -
und so ist es mit allem,
worin sich die Kraft der Welt regt.

 

MEDIZINRAD-GEBET ZU EHREN DER VIER HIMMELSRICHTUNGEN:

Osten, Tor des Morgens,
ich trete mit einem Gebet im Herzen vor dich hin.
Wir danken dir für diese Zeit des Neubeginns,
für diesen Tag, für das Licht, für die aufsteigenden Lüfte,
für das Erwachen des Lebens.
Mögen sich unsere Augen gen Himmel richten,
um die Freiheit der Vögel wahrzunehmen,
möge wir uns der Geschenke jedes Augenblicks bewusst sein.

 

Süden, heiliges Feuer der Schöpferkraft,
möge sich unser Leben in Harmonie
mit unseren Brüdern und Schwestern in allen Welten entfalten.
Möge sich unsere Vitalität in gesunden Beziehungen entwickeln.
Wir danken für all die Schönheit, für die Musik, den Tanz, den Humor.
für all die Dinge, die Freude schenken.


 
Westen, Kraft der Orte zwischen den Welten,
wir wenden uns auf der Suche nach unserem Weg
der Tiefe des Wissens und der inneren Stärke zu.
Wir danken für all die Erfahrungen,
die Mitgefühl lehren und Verstehen vertiefen.
Danke Bär für die Medizin der Träume.
 

Norden, Berggipfel des Geistes,
bei dir hoffen wir Weisheit zu finden.
An diesem schattenfreien Ort suchen wir nach Perspektive
und nach einem Weg, auf dem wir dienen können.
Lass uns auf dieser wunderbaren Erde
stets im Bewusstsein der Dankbarkeit leben
und unsere Lehrer und Ahnen auf allen Ebenen achten.
Danke für die Zeit der Heilung und Erneuerung.
 

Großes Mysterium, großer, allem innewohnender Geist,
wir danken dir für unser Leben an diesem wunderbaren Tag.

 

 

          Wie kamen die Indianer zu ihren Namen?

Wenn ein Indianerjunge "Große Gute Wolke" hieß, dann hatte sein Stamm diesen Namen mit Bedacht ausgesucht. Denn Namen hatten in der Glaubenswelt der Indianer magische Kräfte. Jungen wurden oft nach symbolträchtigen Tieren benannt, auch nach klimatischen Besonderheiten oder Sternkonstellationen zur Zeit der Geburt. Die Namen der Mädchen stammten von Pflanzen, Sonnenphasen oder Eigenschaften des Wassers.

Als ganz persönliches Geschenk des Stammes hatte der Namen eine so ehrfurchtgebietende Aura, daß er bei manchen Stämmen nur von den engsten Verwandten ausgesprochen werden durfte. Alle anderen benutzten einen Kosenamen.

Auch die Namen von Toten waren bei vielen Stämmen tabu. Man fürchtete, das Aussprechen ihres Namens könnte sie in ihrer Ruhe stören.

Der Name sollte gleichzeitig Ruf und Charakter seines Trägers symbolisieren und ihm als Ideal dienen. Ein Junge, der "Adler" hieß, wurde dazu erzogen, mutig zu sein, denn dies war die Bedeutung seines Namens. Andererseits konnten besondere Taten oder ein prägendes Ereignis einem Indianer zu einem neuen Namen verhelfen.

Es war üblich, den Namen im Laufe des Lebens zu wechseln. Bei vielen Stämmen bekamen die Jungen zum Beispiel einen neuen Namen, wenn sie in den Bund der Männer aufgenommen wurden. Die Comanchen konnten ihren Namen auch vorübergehend ändern - wenn sie krank waren und die Krankheitsdämonen mit falschen Namen irreführen wollten.

 

 

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